Beitragsordnung

 

                                                                           I Grundlage

Grundlage für die Regelungen in dieser Beitragsordnung sind die § 4, § 9 Abs. (4) Abs. § 10 Abs. (8), § 12 Abs. 1, (1) und 9 der Satzung in der Fassung vom 21. Oktober 2018.

 

                                                                         II Solidaritätsprinzip

Wesentliche Grundlage für die finanzielle Ausstattung des Vereins ist das Beitragsaufkommen der Mitglieder. Der Verein ist daher darauf angewiesen, dass alle Mitglieder ihre Beitragspflichten, die in der Satzung grundsätzlich geregelt sind, in vollem Umfang und pünktlich erfüllen. Nur so kann der Verein seine Aufgaben erfüllen und seine Leistungen gegenüber seinen Mitgliedern erbringen.

 

                                                                        § 1 Grundsätzliches

  1. Die Finanzierung der Aufgaben des Vereins erfolgt durch Mitgliedsbeiträge, Zuschüsse der Länder, Kommunen und anderer öffentlicher Stellen, Spenden, sonstige Zuwendungen Dritter sowie Entgelte für Tätigkeiten des Vereins im Rahmen der Verfolgung der gemeinnützigen Zwecke.

  2. Durch die Zahlung des Mitgliedsbeitrages entstehen für die Mitglieder keine Ansprüche auf Sachleistungen oder anders geartete Leistungen.

  3. Die Beitragsordnung ist nicht Bestandteil der Satzung. Sie regelt die Beitragsverpflichtung der Mitglieder sowie die Gebühren und Umlagen, sofern solche durch Beschluss des zuständigen Vereinsorgans erhoben werden.

  4. Die Mitgliederversammlung beschließt die Höhe und Fälligkeit des Beitrags. Änderungen der Höhe und Fälligkeit des Beitrags sind durch Beschluss der Mitgliederversammlung möglich. Zur Finanzierung von besonderen vorhaben und zur Beseitigung von finanziellen Schwierigkeiten des Vereins können Umlagen erhoben werden

  5. Die festgesetzten Beiträge werden regelmäßig zum 1. Januar des folgenden Jahres erhoben, in dem der Beschluss gefasst wurde. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung und/oder des Vorstands kann auch ein anderer Termin festgelegt werden.

  6. Mitglieder, die nach diesem Zeitpunkt dem Verein beitreten, erhalten diese Beitragsordnung als Bestandteil des Aufnahmeantrags ausgehändigt, und sie ist damit auch für diese verbindlich.

  7. Die Mitgliedversammlung kann die Festlegung der Beiträge dem Vorstand übertragen.

  8. Für die Beitragsrückstände minderjähriger Mitglieder haften deren gesetzliche Vertreter.

 

                                                                      § 2 Höhe der Mitgliedsbeiträge

  1. Die Höhe der einzelnen Beiträge wird durch die Mitgliederversammlung beschlossen und gilt für die Zukunft bis zum 31.12. des Folgejahres, d. h. erstmalig bis zum 31.12.2019.

  2. Die Entwicklung der Beiträge wird an die jährliche Steigerung der amtlichen Lebensunterhaltungskosten angepasst.

  3. Fasst die Mitgliederversammlung keinen neuen Beschluss, verlängert sich die Wirksamkeit um ein weiteres Jahr.

  4. Die Höhe der einzelnen Beiträge wurde auf o. g. Gründungsversammlung wie folgt beschlossen:

  5. Aktive Mitglieder (natürliche Person) entrichten einen Mindestbeitrag von EURO 60,00 pro Kalenderjahr.

  6. Der ermäßigte Beitragssatz für Schüler, Studenten, Auszubildende, Arbeitslose und schwerbehinderte Menschen und ihnen gleichgestellte behinderte Menschen im Sinne des § 2 des Sozialgesetzbuches IX entrichten einen Mindestbeitrag in Höhe von EURO 12,00 pro Kalenderjahr (verweis auf § 4 (1)).

  7. Der Beitrag für Unternehmen, juristische Personen des Privatrechts und juristische Personen des öffentlichen Rechts entrichten generell mindestens EURO 500,00 pro Kalenderjahr.

  8. Fördermitglieder entrichten, wenn sie natürliche Personen sind, einen Mindestbeitrag von EUR 200,00 pro Kalenderjahr.

  9. Der ermäßigte Beitragssatz für Familien mit Kindern und Ehepaar beträgt 80% der aktiven Mindestmitgliedsbeitrag.

  10. Die Aufnahmegebühr beträgt einen Monatsbeitrag.

  11. Bei Eintritt in den Verein ist eine Aufnahmegebühr wie folgt zu entrichten:

  • Eintritt bis zum 30. Juni: ein voller Monatsbeitrag

  • Eintritt nach dem 30. Juni: ein halber Monatsbeitrag

  1. Für die Beitragshöhe ist der am Tag der Fälligkeit des Mitgliedsbeitrages bestehende Mitgliedsstatus maßgebend.

  2. Der Vorstand entscheidet über die Ermäßigung des Beitragssatzes im Rahmen der durch die Mitgliederversammlung vorgegebenen Mitgliedsbeiträge.

  3. Dem Verein sind die Gründe für die Ermäßigung des Beitragssatzes in geeigneter Form nachzuweisen.

  4. Die Ermäßigung des Beitragssatzes endet, wenn die Gründe für die Ermäßigung erloschen sind. Ermäßigung des Beitrages gewährt wurde, hat dem Verein jede Änderung in den Gründen, die zur Ermäßigung des Beitragssatzes führten, unaufgefordert unverzüglich schriftlich mitzuteilen.

  5. Das Mitglied, dem eine Ermäßigung des Beitrages gewährt wurde, hat dem Verein jede Änderung in den Gründen, die zur Ermäßigung des Beitragssatzes führten, unaufgefordert unverzüglich schriftlich mitzuteilen.

  6. Alle Beiträge des Vereins sind auf das Beitragskonto des Vereins zu zahlen.

  7. Alle Vereinsbeiträge sind zum 01. eines jeden Jahres bei einem jährlichen Mitgliedsbeitrag und zum 01. eines jeden Monats bei einem monatlichen Mitgliedsbeitrag fällig.

 

                                                             § 3 Beginn und Ende der Beitragspflicht

  1. Der Mitgliedsbeitrag wird mit der Bestätigung der Mitgliedschaft durch den Vorstand zur Zahlung fällig. Ansonsten wird der Mitgliedsbeitrag jeweils zum 1. Januar eines Kalenderjahres im Voraus fällig.

  2. Bei Vereinseintritt bis zum 31.3. des Jahres ist der volle, danach der monatlich anteilige Beitrag zu zahlen.

  3. Der Austritt aus dem Verein ist nur zum Ende des Quartals möglich und muss der

       Geschäftsstelle spätestens einen Monat vorher schriftlich erklärt werden. Wird die Kündigungsfrist          nicht eingehalten, verlängert sich diese und damit die Pflicht zur Beitragszahlung um ein weiteres            Quartal. Die Beitragszahlung erfolgt im Übrigen anteilig.

  1. Geht eine Beitrittserklärung auf Mitgliedschaft im Verein beim Vorstand nach dem 31. Oktober eines Kalenderjahres ein, so wird ein Mitgliedsbeitrag für das laufende Jahr nicht mehr erhoben.

  2. Endet die Mitgliedschaft im Verein, gleich aus welchem Grund, erfolgt keine Rückerstattung des im Voraus entrichteten Mitgliedsbeitrages.

 

                                                            § 4 Fälligkeit und Zahlung des Beitrages, Mahnung

  1. Der jährliche Mitgliedsbeitrag wird jeweils zum 1. Januar eines jeden Kalenderjahres im Voraus fällig. Das Mitglied erhält eine Beitragsrechnung, die die Höhe des für das laufende Kalenderjahr fälligen Beitrags ausweist. Eine monatliche Zahlung des Mitgliedsbeitrages ist zulässig und soll jeweils zum 1. jedes Monats erfolgen.

  2. Der fällige Beitrag ist spätestens drei Wochen nach Erhalt der Beitragsrechnung auf das in der Beitragsrechnung angegebene Konto des Vereins zu überweisen. Die Kosten des Zahlungsverkehrs trägt das Mitglied.

  3. Der Mitgliedsbeitrag wird durch Einzugsermächtigung zum Fälligkeitstermin vom Girokonto des Mitgliedes abgebucht. Die Ermächtigung kann vom Mitglied jederzeit widerrufen werden. Es gelten die banküblichen Verfahrensregeln.

  4. Mitglieder, die nicht am Abbuchungsverfahren teilnehmen, entrichten ihre Beiträge zum Fälligkeitstermin.

  5. Kommt ein Mitglied mit der Bezahlung des Mitgliedsbeitrages in Verzug, so erfolgt eine erste schriftliche Mahnung. In der Mahnung wird eine neue Frist zur Zahlung des fälligen Mitgliedsbeitrages festgelegt.

  6. Erfolgt bis zu dem dann festgesetzten Zeitpunkt kein Zahlungseingang in voller Höhe des fälligen Mitgliedsbeitrages auf dem Vereinskonto, erfolgt eine zweite schriftliche Mahnung, in der eine erneute Frist zur Zahlung des fälligen Mitgliedsbeitrages sowie der dann fälligen Mahngebühr festgelegt wird. Für die zweite schriftliche Mahnung wird eine zusätzliche Mahngebühr von EURO 10,00 fällig.

  7. Die Mahngebühren können auf Antrag des zahlungspflichtigen Mitglieds ganz oder teilweise erlassen werden. Der Vorstand entscheidet nach billigem Ermessen.

  8. Die Verrechnung von Mehrzahlungen bzw. Erstattung überzahlter Beiträge erfolgt mit der Erhebung des Mitgliedsbeitrages für das nächste Jahr.

 

                                                                     § 5 Ausschluss

  1. Der Vorstand kann durch Beschluss jedes Mitglied, welches trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des fälligen Mitgliedsbeitrages oder eines Teils des fälligen Mitgliedsbeitrages im Rückstand ist, von der Mitgliedschaft im Verein ausschließen.

 

                                                                     § 6 Veränderungen im Status

  1. Sollte sich der Status eines Mitgliedes, der Auswirkungen auf die Höhe und Art des

       Mitgliedsbeitrages hat, verändern, so hat das Mitglied dies dem Vorstand unaufgefordert                           unverzüglich schriftlich mitzuteilen.

 

                                                                      § 7 Gültigkeit

  1. Diese Beitragsordnung tritt mit Beschlussfassung der Mitgliederversammlung am 21. Oktober 2018 in Kraft.

  2. Die Beitragsordnung hat Gültigkeit, bis durch die Mitgliederversammlung eine Änderung beschlossen wird.

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