§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

 

  1. Der Verein führt den Namen „HOME OF WORLD“.

  2. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt nach der Eintragung den Zusatz "e.V.“

  3. Der Sitz des Vereins ist Berlin.

 

                                                          § 2 Zweck des Vereins

 

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

  2. Zwecke des Vereins sind die Förderung der Entwicklungszusammenarbeit, die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens, die Förderung der Hilfe für Flüchtlinge und Behinderte, die Förderung der Volks- und Berufsbildung.

Der Vereinszweck ist (auch) die Beschaffung und Weitergabe von Mitteln für die Förderung der vorstehend genannten Satzungszwecke durch andere steuerbegünstigte Körperschaften oder durch eine Körperschaft des öffentlichen Rechts § 58 Nr. 1 und 2 AO.

Der Verein kann grundsätzlich jedwede Aktivität unterstützen oder selbst realisieren, die dazu geeignet scheint, die Ziele des Vereins effektiv, nachhaltig und langfristig umzusetzen.

  1. Die Satzungszwecke nach Abs. 2 werden insbesondere verwirklicht durch:

  1. Unentgeltliche Unterstützungsmaßnahmen der medizinischen Versorgung in Zentralafrika und anderen Entwicklungsländern, wie die Wiederherstellung und der Aufbau von Krankenhäusern und medizinischen Zentren, im Besonderen der nachhaltige (Wieder-) Aufbau und Betrieb eines Lepra-Zentrums in Kamerun sowie eines Behindertenzentrums für Kinder- und Jugendliche in Vietnam;

  2. Bereitstellung von Materialien, wie technische Geräte und Güter (auch Arzneimitteln) sowie qualifiziertes Personal, u.a. zur Durchführung von gesundheitspflegerischen Maßnahmen durch den Verein oder durch Hilfspersonen des Vereins (§ 57 Absatz 1 Satz 2 AO) in Entwicklungsländern;

  3. Maßnahmen zur Schaffung adäquater ökologischer Wohnräume in Zentralafrika und anderen Entwicklungsländern mit dem Ziel, die Lebensbedingungen der Armen nachhaltig zu verbessern und die nachhaltige Selbstversorgung, auch durch den Einsatz von Photovoltaik-, Solar- und Thermiktechnik sowie Regenwasser-, Biogas- und durch Warmpumpenanlagen zu unterstützen;

  4. Unterstützungsmaßnahmen bei der Implementierung ökologisch-nachhaltiger, insbesondere biologischer dynamischer Methoden des Ackerbaus sowie in der Wald- und Viehwirtschaft und Förderung der Biodiversität auf landwirtschaftlichen Flächen in Entwicklungsländern;

  5. Durchführung von Aus-, Weiter- und Fortbildungslehrgängen sowie die Errichtung und der Betrieb von Ausbildungs- und Fortbildungsstätten, insbesondere in Zentralafrika und anderen Entwicklungsländern zur Förderung der Aus- und Weiterbildung des ärztlichen und nichtärztlichen Personals sowie des medizinischen Nachwuchses;

  6. Bereitstellung von Lern- und Arbeitsmaterial (Literatur, Software usw.) und sonstige Sachgüter sowie ehrenamtliche Helfer;

  7. Durchführung von Informationsveranstaltungen (wie Vorträge, Tagungen, Seminare, Workshops usw.) zur Verbesserung der Bevölkerungsbeteiligung am Umweltschutz, z.B. durch ökologische Früherziehung bei Kindern, durch grüne Berufsbildung sowie Bildungsangebote zum Öko-Tourismus und Ressourcenmanagement, sowie zur Gesundheitspflege, insbesondere zur Vermeidung von Seuchen- und Infektionsrisiken;

  8. Errichtung einer Austauschplattform zur Förderung der Vernetzung & Begegnung, des Dialogs und Austausches zwischen in- und ausländischen Bürgern und beteiligten gemeinnützigen Organisationen.

  9. Entwicklung und Bereitstellung von bilingualen E-Learning, Bildungs- und Sprachbildungsangeboten in EU Sprachen;

  10. Zusammenarbeit mit anderen gemeinnützigen Gesellschaften, Vereinen oder sonstigen Interessierten, die die Satzungszwecke nach Abs. 1 fördern;

  11. (Bildungs-) Maßnahmen der Integration von Arbeitslosen, Migranten und Flüchtlingen zur Verbesserung ihre Eingliederung ins Berufsleben und zur Integration auf dem Arbeitsmarkt;

  12. Bilinguale berufs- und fachbezogene Sprachbildungsaktivitäten sowie Workshops;

  13. Errichtung von Anlauf- und Beratungsstellen, insbesondere zur Beratung und Begleitung bei der Überwindung von Integrationsschwierigkeiten sowie zur Beratung der lokalen Bevölkerung in Fragen der Einwanderungs-, Flüchtlings-, Migrations- und Integrationssituation;

  14. (Bildungs-) Maßnahmen der Implementierung eines Aus- und Fortbildungssystems, u.a. durch Entwicklung und Bereitstellung von regionalen passgenauen Informations-, Beratungs-, Bildungsangeboten (wie (berufliche) Aus- und Weiterbildungslehrgänge, Seminare, Workshops, interdisziplinäre Bildungsprojekte usw.), durch die Errichtung von Bildungszentren und Bildungsstätten sowie Zusammenarbeit mit bestehenden in- und ausländischen Schul- und Bildungsträgern, gemeinnützigen Organisationen, Umweltschutzinstituten und Behörden;

  15. Jugendkulturaustausch und internationale Begegnung, Dialog und Austausch von Schülern und gemeinnützigen Unternehmen, Lehrern und Fachkräften;

  16. Errichtung eines Kulturzentrums.

  1. Der Verein sucht für seine Zwecke die Zusammenarbeit und Vernetzung mit anderen bestehenden in- und ausländischen jungen Akteuren, Personen, Partnern, Gruppen und Institutionen, oder/und gemeinnützige Organisationen, Stiftungen, Multiplikatoren, mit Organisationen der Freien Wohlfahrtspflege und gemeinnützigen Trägern von Bildungsangeboten sowie die Verstärkung der Zusammenarbeit mit Körperschaften öffentlichen Rechts wie Schulen, Kindertagesstätten, Sekundaire Schule, Hochschulen oder Universitäten, sowohl mit kommunalen Behörden und staatlichen Verwaltung auf Landes- und Bundesebene, als auch mit den Körperschaften der privaten und wirtschaftlichen Sektoren, die sich vergleichbaren Zwecken und Zielgruppen widmen.

  2. Die vorstehenden Zwecke werden weltweit verwirklicht. Der für die Vereinstätigkeiten vorgesehene Gebietsbereich liegt jedoch vornehmlich in der Großregion Zentralafrika (Kamerun) und in Deutschland (Berlin).

 

                                                        § 3 Gemeinnützigkeit

 

  1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

  2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

  3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

  4. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der im § 10 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen an die Stadt Berlin zu, die es unmittelbar und ausschließlich für die im § 2 festgelegten gemeinnützigen Vereinszwecke zu verwenden hat.

 

 

                                               § 4 Erwerb der Mitgliedschaft

 

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die das 7. Lebensjahr vollendet hat.

  2. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand zu richten ist. Bei Minderjährigen ist der Antrag auch von deren gesetzlichen Vertretern zu unterschreiben. Diese müssen sich durch gesonderte schriftliche Erklärung zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge für den Minderjährigen verpflichten.

  3.  Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Bei Ablehnung des Antrags ist er nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe für die Ablehnung mitzuteilen.

  4. Auf Vorschlag des Verwaltungsrats kann die Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder auf Lebenszeit ernennen.

 

                                            § 5 Beendigung der Mitgliedschaft

 

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, bei juristischen Personen durch deren Auflösung, Ausschluss, Streichung von der Mitgliederliste oder Austritt aus dem Verein.

  2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands. Bei Minderjährigen ist die Austrittserklärung durch die gesetzlichen Vertreter abzugeben. Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von zwei Monaten einzuhalten ist.

  3. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen oder von Umlagen im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung zwei Monate verstrichen sind und in dieser Mahnung die Streichung angedroht wurde. Der Beschluss des Vorstands über die Streichung muss dem Mitglied mitgeteilt werden.

  4. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt. Vor der Beschlussfassung muss der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme geben. Der Beschluss des Vorstands ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzusenden. Gegen den Beschluss kann das Mitglied Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Die Berufung ist innerhalb eines Monats nach Zugang des Beschlusses beim Vorstand einzulegen. Der Vorstand hat binnen eines Monats nach fristgemäßer Einlegung der Berufung eine Mitgliederversammlung einzuberufen, die abschließend über den Ausschluss entscheidet.

 

                                                        § 6 Mitgliedsbeiträge

 

  1. Es werden von den Mitgliedern Beiträge erhoben. Die sind die regelmäßigen Beiträge (Jahresbeitrag), Aufnahmegebühren, sowie erforderlichenfalls außerordentliche Beiträge (Umlagen).

  2. Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen und Umlagen befreit.

  3. Von Empfängern sozialer Leistungen wird ein geringerer Beitrag erhoben.

  4. Die Höhe, die Fälligkeit, die Art und Weise der dieser Beiträge, Aufnahmegebühren zusätzliche Gebühren und Umlagen oder Verwendung eines anderen als des beschlossenen Zahlungsverfahrens regelt eine Beitragsordnung, die von der Mitgliederversammlung erlassen wird. Die Beitragsordnung ist nicht Satzungsbestandteil.

 

                                        § 7 Recht und Pflicht der Mitgliedschaft

 

  1. Die Mitglieder haben das Recht zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung und Anträge zu stellen.

  2. Jedes Mitglied ab dem vollendeten 18. Lebensjahr ist berechtigt, das Stimmrecht auszuüben. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat nur eine Stimme. Die Stimmenübertragung ist zulässig und kann nur an ein stimmberechtigtes Vorstandsmitglied des Vereins übertragen werden. Die Übertragung des Stimmrechts ist schriftlich niederzulegen und mit einer Vollmacht fristgerecht (Per Post, Telefax, E-Mail) einzureichen.

  3. Das Briefwahlverfahren kann per Vorstandsbeschluss ermöglicht werden.

  4. Das passive Wahlrecht der stimmenberechtigten Vereinsmitglieder beginnt mit dem vollendeten 21. Lebensjahr.

  5. Die Mitglieder haben das Recht Vorschläge an die Versammlung und an den Vorstand zu allen Belangen im Hinblick auf das Vereinsleben und die Umsetzung der Vereinszwecke einzubringen.

  6. Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen und Anlagen des Vereins zu benutzen, sowie an den Veranstaltungen und den Arbeitsgruppen des Vereins teilzunehmen.

  7. Die Mitglieder genießen ein Minderheitenrecht, das Recht zusammen mit weiteren Vereinsmitgliedern die Einberufung der Mitgliedversammlung zu verlangen und zu erzwingen.

  8. Die Mitglieder haben im Rahmen ihrer Betätigung im Verein die erlassenen Beitrags-, Geschäfts- und sonstigen Ordnungen zu beachten und sind ferner zur Annahme und Einhaltung der ordnungsgemäß gefassten Beschlüsse verpflichtet.

         

                                                      § 8 Organe des Vereins

 

  1. Die Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung

 

                                             § 9 Vorstand und erweiterte Vorstand

 

  1. Der Vorstand besteht aus mindestens 3 und höchsten 4 Mitgliedern. Der Vorstand in Sinne des § 26 BGB besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem Stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schatzmeister.

  2. Der 1.Vorsitzende ist alleinvertretungsberechtigt und gerichtlich und außergerichtlich vom Verbot des Insichgeschäftes befreit. Der Stellvertretende Vorsitzende ist nur gemeinsam mit der 1. Vorsitzender vertretungsberechtigt.

  3. In Verhinderungsfall des 1. Vorstandsvorsitzenden vertritt der Stellvertretende Vorsitzende mit einem, vom 1. Vorstandsvorsitzende ausgewählten Vorstandsmitglied gemeinsam.

  4. Der 1. Vorstandvorsitzende wird auf unbestimmte Dauer gewählt, die Abberufung des Vorstandsamtes erfolgt nur aus einem wichtigen Grunde durch die Mitgliedversammlung. Der Stellvertretende Vorstandstandvorsitzende und der Schatzmeister sind auf 2 Jahre mit 2/3 Mehrheit gewählt und werden von der Mitgliederversammlung in einem besonderen Wahlgang bestimmt. Sie bleiben jedoch bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Der Wiederwahl ist zulässig. Der Stellvertretende Vorstandstandvorsitzende und der Schatzmeister sind einzeln zu wählen. Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines Vorstandsmitglieds. Scheidet ein Mitglied des Vorstands vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen.

  5. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

    1. Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung;

    2. Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung und des Verwaltungsrats;

    3. Vorbereitung des Haushaltsplans, Buchführung, Erstellung des Jahresberichts;

    4. Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern.

  6. Der Vorstand kann sich eine eigene Geschäftsordnung geben.

  7. Die Mitglieder des Vorstands üben ihre Ämter grundsätzlich ehrenamtlich aus. Sie können ihre Tätigkeit aber auch gegen eine angemessene Vergütung ausüben. Über ihre Höhe entscheidet die Mitgliederversammlung. Die Mitgliederversammlung kann einzelne Vorstandsmitglieder zum Abschluss und zur Kündigung von entsprechenden Verträgen mit anderen Vorstandsmitgliedern ermächtigen. Ehrenamtlich tätige Personen haben nur Anspruch auf den Ersatz nachgewiesener Auslagen.

  8. Der ehrenamtlich tätige Vorstand und seine Mitglieder haften soweit dies gesetzlich zulässig beschränkt werden kann - grundsätzlich nur für grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz.

 

 

 

                                                § 10 Mitgliederversammlung

 

  1. In jedem Geschäftsjahr findet mindestens einmal eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.

  2. Die Mitgliederversammlung ist, soweit sich aus Gesetz oder dieser Satzung nicht etwas anderes ergibt, für folgende Angelegenheiten zuständig:

    1. Genehmigung des vom Verwaltungsrat aufgestellten Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr; Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands; Entlastung des gesamten Vorstands;

    2. Festsetzung der Aufnahmegebühren, Mitgliedsbeiträge und Umlagen (§ 6);

    3. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands;

    4. Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins;

    5. Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss des Verwaltungsrats;

    6. Ernennung von Ehrenmitgliedern;

    7. Erlass der Beitragsordnung.

  3. Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzendes, im Falle seiner Verhinderung vom Stellvertretenden Vorsitzenden oder dem Schatzmeister geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter. Zu Beginn der Mitgliederversammlung ist ein Schriftführer zu wählen.

  4. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

  5. Zu Beginn jeder Sitzung der Mitgliederversammlung wird das Protokoll der vorhergehenden Sitzung verlesen und dieses angenommen bzw. berichtigt. In jedem Fall müssen das Protokoll und alle weiteren Unterlagen den Mitgliedern fünf Tage im Voraus zur Verfügung stehen.

  6. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Viertel sämtlicher Vereinsmitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von zwei Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.

  7. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von neun Zehnteln erforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung von neun Zehnteln aller Mitglieder beschlossen werden. Die schriftliche Zustimmung der in der Mitgliederversammlung nicht erschienenen Mitglieder kann gegenüber dem Vorstand nur innerhalb eines Monats erklärt werden.

  8. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

  9. Die Mitgliedversammlung kann die Festlegung der Beiträge dem Vorstand übertragen.

  10. Der 1. Vorstandvorsitzende ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn mindestens ein Drittel der ordentlichen Mitglieder dies schriftlich (per Brief, oder E-Mail) unter Angabe von Gründen verlangt oder das Interesse des Vereins es erfordert. 

 

                                        § 11 Einberufung der Mitgliederversammlung

 

  1. Die Mitgliederversammlung wird vom 1.Vorstandsitzende unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen schriftlich (E-Mail oder Brief) unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannt gegebene Anschrift gerichtet war.

  2. Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekanntzumachen.

  3. Anträge über die Abwahl des Vorstands, über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden.

 

                                                                § 12 Aufwendungsersatz

 

Amtsträger, Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins haben einen Anspruch auf Aufwendungsersatz nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto und Telefonkosten. Die Erstattung setzt die vorherige Auftragserteilung durch den 1. Vorstandsitzenden voraus und erfolgt nur in dem Umfang und in der Höhe, wie sie durch die gesetzlichen Vorschriften als steuerfrei anerkannt ist.

 

                                                      § 13 Sonstige Bestimmungen

 

  1. Zur weiteren Professionalisierung der Vereinstätigkeiten können durch den 1. Vorstandvorsitzenden nach Bedarfsfall, mit zunehmender Größe und wachsender Ausdifferenzierung der Vereinsaufgaben, neben dem Vorstand als Entscheidungsorgan zusätzlich auch Geschäftsführer (z. B. mit eigenen Abteilungen) sowie Projektverantwortliche mit entsprechender Ressort- bzw. Projektverantwortung ernannt und gegründet werden.

  2. Der 1. Vorsitzende ist berechtigt, Änderungen der Satzung, soweit diese aus formellen Gründen vom Registergericht verlangt werden, von sich aus, ohne Einberufung einer neuen Mitgliederversammlung vorzunehmen.

 

                                                      § 14 Gleichstellungsklausel

 

  1. Werden Ämtern oder Funktionen von Frauen ausgeübt, gelten ihre Bezeichnungen in der jeweiligen weiblichen Form.

  2. Die in dieser Satzung verwendeten Personen-, Funktions- und Amtsbezeichnungen gelten für Frauen und Männer in gleicher Weise

§ 15 Gerichtsstand

 

Der Gerichtsstand für alle Angelegenheiten des Vereins ist Berlin.

Schreiben Sie uns  an: info@home-of-world.com

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