WATER IS LIFE!

Wasser ist überall: In der Luft, in der Erde, im Menschen, im Tier, in den Pflanzen, auch wenn man es nicht sieht. Ohne Wasser keine Fortschritt  keine Gesundheit, kein Wohlstand...
 

Das 

Leben

aus der Natur

Die Lobé-Wasserfälle sind Wasserfälle des Lobé in der Südprovinz von Kamerun. Sie gehören zu den wenigen Wasserfällen der Erde, die den direkten Weg ins Meer finden.

Ausgangsituation :

 

Kamerun haben heute noch mehr als 70% der öffentlichen Bildungseinrichtungen keinen Zugang zu Trinkwasser, Hygiene, Elektrizität und angemessenen sanitären Einrichtungen. Dies ist ein unmenschliches und unwürdiges Hindernis, das das Schulleben für Kinder und Jugendliche erschwert. Seitdem sind einem UN-Bericht zufolge infolge des Bürgerkriegs zwischen Anglefone und Frankophone im Südosten Kameruns mehr als 24.000 Kinder in die Großstädte geflohen. Die Folge ist, dass die bestehenden Schulklassen in den großen Städten überfüllt sind. Mehr als 24% der Kinder verlassen die Schule vor dem Ende der fünften Klasse und 36% vor dem Beginn der achten Klasse. (*2) Die Zahl der Straßenkinder und der Jugendkriminalität nimmt von Jahr zu Jahr erheblich zu. Mehr als 40% der kamerunischen Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze.Mehr als 41% der Bevölkerung sind unter 14 Jahre alt.

 

Die Bamiléké-Schule von Newbell II ist eine davon. Heute hat sie mehr als 3000 Schulkinder. Diese Kinder, die das Glück hatten, in diese Schule aufgenommen zu werden, sind oft gezwungen, hungrig und sehr oft durstig, einen achtstündigen Schultag bei einer Temperatur von 28-41 Grad zu überleben. Während der Schulferien sind einige Schüler gezwungen, dieses verunreinigende Wasser zu trinken, um ihren Durst zu stillen oder sich zu erfrischen.  Infolgedessen erkrankt jedes zweite Schulkind häufiger. Der Anteil kranker Schulkinder steigt um mehr als 3% pro Jahr. Die Bevölkerung, vor allem Mütter, Kinder und Jugendliche, erkranken oft durch den Konsum von ungereinigtem Wasser und mangelnde Hygiene. Malaria, Lungenentzündung, Gelbfieber, Cholera, Typhus und Durchfall sind die zweithäufigsten Todesursachen bei Kindern. Es ist nachgewiesen, dass 80% der Krankheiten von Schulkindern auf verschmutztes Trinkwasser zurückzuführen sind.  

Seit anfangs des Jahres 2018 erlebten die Schulen eine Epidemie von Bewusstlosigkeitsanfälle unter den Schülern. Den Cholera tötet seitdem 172 junge Menschen. Untersuchungen zeigen, dass der Zugang zu sauberem Trinkwasser in Kamerun die Kindersterblichkeit um mehr als 20% senken könnte (*1). Laut UNICEF hat die Kindersterblichkeit in Kamerun zugenommen. 

 

 

 

 

 

Aufgrund der unzureichenden Schul- und Bildungsinfrastruktur, einschließlich der Klassenräume, fehlende Unterrichtsmaterialien, technische Ausstattung Unterricht können nicht garantiert werden. Schulkantinen sind selten, da sie nur in 3% der Schulen vorhanden sind. (*5) 

 

Die meisten Schulen haben keine Spielplätze oder Sporteinrichtungen, die das soziale Leben und die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung der Kinder fördern. Die Quote der Schulbücher, die den Schülern zur Verfügung gestellt werden, bleibt das schwache Glied im System.  All dies führt zu einer vorprogrammierten Jugendkriminalität.

Die Einwohner und die meisten Schulkinder sind häufigen Überschwemmungen aufgrund sehr starker Regenfälle, unzureichender Entwässerungskapazität und unzureichender Abflusskanäle ausgesetzt, die durch Haushalts-, vernachlässigte Kunststoff- und Industrieabfälle verstopft sind. Sie überschwemmen Latrinen, verseuchen Trinkwasserbrunnen und andere  vorhandene Wasserquellen, verschmutzen das Grundwasser, zerstören regelmäßig Häuser, verursachen viele Todesfälle, vor allem bei Kindern und älteren Menschen, und führen zu einer gravierenden Zunahme wasserübertragbarer Krankheiten wie Malaria, Durchfall, Typhus usw. 

Der Grund dafür ist, dass die Kanälen, die vorhanden sind, sind durch Haushalts-, vernachlässigte Kunststoff- und Industrieabfälle verstopft und das Wasser nicht fließen kann. 

Seit den schweren Regenfällen und Überschwemmungen in und um die Hauptstadt Douala im Jahr 2015 sind mehr als 3700 Menschen obdachlos geworden (* 2). Im Jahr 2019 waren mehrere Städte betroffen, in Maroua I verursachten die Überschwemmungen 43 Tote und etwa zehn Verletzte. Mehr als 700 Häuser und drei Dörfer wurden bereits verschluckt, die Überschwemmungen von Jaunde haben schwere Schäden verursacht. Aufgrund des Mangels an Straßen ist das Regenwasser in viele Viertel eingedrungen und hat viele Häuser zerstört.

 

Auf dem Bürgersteig sind bis heute noch Schlammspuren zu sehen. Auf der Seite von Nlongkak, den Ort, der "Tal" genannt wurde, war nicht wieder zu erkennen, die Ablagerungen von Hausmüll verunreinigen immer noch den Bürgersteig. Kochbananenschalen, Plastikflaschen, die vom Regenwasser von einem Punkt zum anderen getragen werden, sind heute Teil der Landschaft.

Diese massiven Umweltbelastung wird auch durch den mangelnden Zugang zu Trinkwasser verursacht, was ebenfalls zu einem erheblichen Anstieg des Verbrauchs von Plastik-Wasserflaschen führt, die zu unangemessenen Preisen auf dem kamerunischen Markt verkauft werden.

 

Ohne Wasser gibt es kein Leben, keinen Fortschritt, keine Entwicklung, 

kein Wohlstand: Es gibt alternative Energiequellen,

aber keine Alternative für Süßwasser.

 

Massive Arbeitslosigkeit, Wasserknappheit und Bildungsarmut sind Faktoren, die zu großen Bevölkerungsbewegungen nach Europa mit erheblichen, ja sogar fatalen Folgen führen.

Für die Förderung eines kindergerechten Schulleben, einer gesunden, natürlichen und nachhaltigen Entwicklung dieser Schulkindern, ist Wortlaut der MDG Richtlinien und des UN Kinderrechtskonvention, ein Minimum an Grundexistenz durch entsprechenden Maßnahmen   zu gewährleisten.

UN Konventionen: 

„Jedes Kindes hat für seiner körperlichen, geistigen, seelischen, sittlichen und sozialen Entwicklung das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard.“

 

Unsere Herausforderung besteht dabei darin, nachhaltige Lösungen mit wirtschaftlich tragbaren Maßnahmen zu entwickeln und  einzusetzen und zu fördern.

Quelle: (*1) Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, (*2) Nationale Presse, (*3) humanium.org, (*4) Wikipedia, (*5) Bericht über die Analyse von Schulkartierungsdaten 2013/2014

Schreiben Sie uns  an: info@home-of-world.com

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